Annegret Müller-Bächtle

Vitalpilze als Therapie

Pilze werden seit Jahrtausenden, vor allem im asiatischen Raum, in China, aber auch in Japan zur Gesunderhaltung und zur Therapie bei vielen Krankheiten verwendet.

Viele der bei uns verwendeten Vitalpilze sind auch hervorragende Speisepilze, z.B. der Shiitake, der Hericium oder auch der Agaricus.

Pilze können mit ihren vielseitigen Inhaltstoffen, z.B. Mineralstoffe und Vitamine, aber auch Aminosäuren für die Eiweißbildung, möglichen Mangelerscheinungen  ausgleichen. Sie können auch hilfreich im Bereich des Fettstoffwechsels, des Insulin und Zuckerstoffwechsels eingesetzt werden.

Es gibt Pilze, die mit ihren Inhaltstoffen zur besseren Blutviskosität beitragen können, oder auch sanft, d.h. ohne Verluste an Mineralstoffen, Wassereinlagerungen verringern.

Weitere wichtige Einsatzbereiche sind die Stärkung des Immunsystems, Stärkung der Leistungsfähigkeit, Unterstützung bei Erschöpfung und bei Schlafstörungen.

Über die vielseitige Anwendung als Begleittherapie bei Krebserkrankungen möchte ich Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen und Sie zudem auf die Internetseite der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hinweisen, die in hervorragender Weise über die Pilze informiert.

Gerne suche ich mit Ihnen die für Sie passenden Pilze aus, um Ihnen so eine weitere sehr wirksame naturheilkundliche Therapie, neben den Pflanzen, zu ermöglichen.

 Baumpilze:

 Rosenblüte auf dem Beutenlay in Münsingen,als Heckenrose verwendet in den Bachblüten

 

Biochemie-Schüssler´ Salze

Dr. Schüssler war ein homöopathisch arbeitender Arzt im 19. Jahrhundert und befasste sich mit Mineralstoffen. Zu dieser Zeit tauchte die Erkenntnis auf, dass Mineralstoffe im Zellstoffwechsel eine grundlegende Rolle spielen. Er untersuchte den Zusammenhang zwischen Erkrankungen und deren Todesfolge und den Mangel an bestimmten anorganischen Salzen in der Asche der Toten.

Aus diesen Studien entwickelte er sein Therapiesystem mit 12 Mineralstoffen, die gelegentlich noch durch andere ergänzt werden - die Schüssler`Salze.

Diese werden, ähnlich wie bei der klassischen Homöopathie, in potenzierter Form, in der Regel als D12 oder D6 verordnet. Auch hierbei wirkt die energetische Information auf den Menschen, nicht der eigentliche Stoff. Anders als in der Homöopathie ist aber bei den behandelten Erkrankungen
tatsächlich ein Mangel an dem bestimmten Stoff vorhanden, der nun ergänzend zur substantiellen Einnahme der Mineralstoffe durch Tabletten oder Basenpulver mit dem Salz behandelt wird. Schüssler´Salze können in jedem Alter als Ergänzung zu anderen Therapien verordnet werden. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern kann diese sanfte Therapie wirksam sein.
 
Einzige Einschränkung besteht bei Menschen mit einer nachgewiesenen Milchzuckerunverträglichkeit, diese dürfen die Salze nicht einnehmen, da Lactose als Trägerstoff verwendet wird. Hier gibt es inzwischen Schüssler Salze ohne Laktose.

Ich möchte hier nur eines der 12 Mineralien kurz vorstellen –  Nr. 3 Ferrum phosphoricum

Bei allen plötzlich eintretenden, akuten , entzündlichen Erkrankungen, akute Schmerzzustände und Fieber, bei Infekten, vor allem auch bei Kindern, aber auch bei Verletzungen und Schürfwunden.

 

Bachblüten

Bachblütentherapie ist Seelentherapie – nicht oder nur sehr selten eine Therapie von Krankheitssymptomen. Oftmals bereitet die Bachblütentherapie den Weg für die Heilchancen der körperlichen Symptome, die erst dann erfolgreich behandelt werden können. Bei Kleinkindern und Kindern können Entwicklungssprünge gefördert und Traumen aufgelöst werden.

Die Blüten werden heute noch wie folgt hergestellt:
Früh morgens werden die Blüten bei Vollreife geerntet und sofort in frisches Quellwasser gelegt. Diese Mischung lässt man einige Stunden an der Sonne stehen. Dann werden die Blüten entfernt und die Flüssigkeit mit 39,5 % Alkohol versetzt und somit konserviert. Später wird im Verhältnis 1:240 verdünnt und abgefüllt. Bachblüten sind also alkoholisch Auszüge aus den Blüten, vergleichbar mit vielen anderen Pflanzenpräparaten der Phytotherapie. Die 38 Blüten und das Rescue-Mittel (Notfall-Mittel) werden in folgende differential – diagnostisch wichtige Seelenzustände gegliedert:

a.    Angstvoll

b.   Verunsichert

c.    Interessenlos, wenig Gegenwartsbewusstsein

d.   Innerer Rückzug, Einsamkeit, Isolation

e.    Überempfindlich, Abgrenzungsprobleme

f.     Mutlos, verzweifelt

g.   Übertrieben, will zuviel 

Man kann nun im Gespräch und mit der eigenen Intuition die entsprechenden  Blüten auswählen.
Für mich aber ist die Mitarbeit des Patienten/in wichtig, ich lasse in der Regel
– vor allem auch bei Kindern – anhand von Bildern die Blüten selber auswählen.

Es entstehen dann Mischungen von ca. 5-7 Blüten.

 

 

 

annegret@naturheilpraxis-mueller-baechtle.de, Tel. 07381-500075