Annegret Müller-Bächtle

Was ist Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ?

 

Ein ganzheitlich den Menschen betrachtendes Heilwesen mit verschiedenen
Diagnosemöglichkeiten und unterschiedlichen Therapieformen.

Grundlage der TCM ist das dynamische Gegenspiel von Yin und Yang

 

Ein Beispiel für das Yin ist das Blut, für das Yang ist es das Qi.

Nun gilt: Qi bewegt das Blut, aber Blut ist die Mutter des Qi.
Man kann hierbei sehr gut den engen Zusammenhang erkennen. 

Eine andere Grundlage sind die 5 Wandlungsphasen, denen die Organsysteme zugeordnet werden:

Organsysteme sind:

Holz

-

Leber, Galle

Feuer

-

Herz, Dünndarm

Erde

-

Milz, Magen 

Metall

-

Lunge, Dickdarm

Wasser

-

Niere, Blase     

Die Wandlungsphasen mit ihren Organsystemen stehen im Entwicklungszyklus :
(Holz = Mutter des Feuers), im Kontrollzyklus ,und als Überwältigungszyklus im Krankheitsfall
(Milz kontrolliert Lunge – Holz überwältigt Milz ) in Verbindung.

Ein Mangel des Einen und damit eine Fülle des Anderen führt zu Erkrankungen.
Aber auch von aussen eindringende pathogene Faktoren (Wind, Nässe, Kälte, Hitze) gelten als krankheitserzeugend.

Ein weiterer krankmachender Faktor sind Emotionen im Übermaß:
Beispiel: Groll schädigt die Leber, Angst schädigt die Niere ...

Die Chinesen kannten auch schon früher Krankheitserreger, so dass sie immer schon mit antiviral
und antibakteriell wirkenden Kräuter gearbeitet haben.

Den Organismus durchziehen überall die Leitbahnen, auf denen die Akupunkturpunkte liegen.

Über diese wird bei der Tuinamassage oder bei der Akupunktur direkt Einfluss auf den Körper genommen.

 

 

 

 

annegret@naturheilpraxis-mueller-baechtle.de, Tel. 07381-500075