Annegret Müller-Bächtle

In der langen Tradition unserer europäischen Kloster-und Kräuterfrauenmedizin findet eine große Auswahl an Heilmethoden und Heilmittel:

 Steinklee für die Venen                   Küchenschelle - Pulsatilla fürs Gemüt als homöopathische Globuli

 

Phythotherapie = Pflanzenheilkunde 

Auch bei uns gibt es eine seit vielen Jahrhunderten bewährte Tradition in der Pflanzenheilkunde.  Im 15. und 16. Jahrhundert begann durch Paracelsus und andere eine Systematisierung. Eines der umfassensten Werke entstand Ende des 16. Jahrhunderts durch Jakobus Theodorus Tabernaemontanus, der über 3000 Pflanzen beschrieben und davon 2400 abgebildet hat.

Pflanzen werden seit einigen Jahrzehnten systematisch auf ihre Inhalts- und Wirkstoffe untersucht.
Die wichtigsten Wirkstoffgruppen sind:

Alkaloide

Wirkung auf das Nervensystem, z.B. Atropin der Tollkirsche

Glycoside

Wirkung auf die Herzfunktion, z.B. Digitalis

Saponine

Wirkung als Entzündungshemmer

Bitterstoffe

Verdauungsfördernd, appetitanregend

Gerbstoffe

 wirken adstringierend und entzündungshemmend

Flavonoide

z.B. Mariendistel , die schützend auf die Leberzellen wirkt

Schleimstoffe

 Schleimhaut- und Hautschützend, reizmildernd

Antranoide

abführend

Cumarine

gerinnungshemmende Wirkung

Viele Pflanzen enthalten zusätzlich ätherische Öle, die z. B. beim Thymian antibakteriell wirken.
Gerade die Mischung der vielen Inhaltstoffe machen dann die hohe Wirksamkeit der Heilpflanzen aus.

Ich verordne Heilpflanzen als individuelle Teemischung und in Form von Tabletten oder Tropfen als Monopräparat oder als Mischung einiger zusammenpassender Pflanzen. Einige der Fertigpräparate sind homöopathisch potenziert, andere enthalten die Urtinktur.

Je nach Erkrankung wird dem einen oder dem anderen der Vorzug gegeben.

annegret@naturheilpraxis-mueller-baechtle.de, Tel. 07381-500075