Annegret Müller-Bächtle

Moxibustion

Die Moxibustion, eine aus der kälteren, im Norden gelegenen Bergregion Chinas, stammende Therapie,
dient der Behandlung von energetischen Leer- und Kälte zuständen, indem Akupunkturpunkte mit
glimmendem Beifusskraut erwärmt werden. Das Beifusskraut brennt langsam und gleichmässig und erzeugt eine milde und zugleich tief eindringende Wärme. Ich verwende zur Moxibustion sogenannte „Moxa-Kegel“, die direkt auf die Haut gesetzt werden. Die Moxibustion fördert den Blut- und Qi-Fluss, dadurch werden Kälte
und Nässe vertrieben.

Schröpf-Therapie und Gua-Sha

Die Schröpf-Therapie ist eine seit über fünf Jahrtausenden bekannte Ausleitungs-Therapie, die sowohl
im klassischen Griechenland als auch in China Anwendung fand. Beim dem von mir praktizierten trockenen Schröpfen werden Schröpfgläser aufgesetzt. Durch den Unterdruck wird ein Vakuum erzeugt und dadurch Haut- und Unterhautgewebe angesaugt.
Die Gläser können nach ca. 10-15 Minuten wieder abgenommen werden. Wird vorher Öl auf die Haut aufgebracht, kann durch Bewegen der Schröpfglässer eine breitere Wirkung erzielt werden.

Die Schröpf-Therapie hat eine durchblutungs- und lymphabflussfördernde, sowie eine aktivierende und allgemein kräftigende Wirkung. Im Gegensatz zur Schröpf-Therapie wird bei der Gua-Sha-Methode die Hautoberfläche mit einem speziellen Löffel in Richtung der Leitbahnen massiert. Diese Ausleitungsmethode hat eine stärkere durchblutungs- und lymphabflussfördernde Wirkung als eine Schröpf-Therapie mit Gläsern.

annegret@naturheilpraxis-mueller-baechtle.de, Tel. 07381-500075